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Informationen zu Covid-19

 

Handreichung für die Betreuung der Kinder in Zeiten des Coronavirus

 

Informationen Covid-19 Kinderhaus Mobile

(Link anklicken)

 

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Handlungsempfehlungen für unserer Einrichtung:

 

1. Ausschluss kranker Kinder

Voraussetzung der Notbetreuung ist weiter, dass das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, dabei geht es nicht nur um Symptome einer Erkrankung an COVID-19, sondern um Krankheiten jeglicher Art. Kranke Kinder gehören nicht in eine Kindertageseinrichtung, dies gilt in normalen Zeiten und erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie. Kinder die plötzlich während des Aufenthalts Krankheitssymptome aufzeigen, müssen abgeholt werden und dürfen die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn diese genesen sind.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Kind nicht in Kontakt zu Coronavirus infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, sowie keine sonstigen Quarantänemaßnahmen unterliegt.

 

2. Thema „Masken“

Mund-Nasen-Bedeckungen sind Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Kinder müssen in der Einrichtung keine Masken tragen. Personal kann situationsbedingt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Bitte denken Sie bei den Schulkindern an die Maskenpflicht, diese greift aber nicht während der Betreuung in der Einrichtung.

Es ist empfehlenswert, dass Eltern während der Bring- und Abholzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

3. Bring- und Abholsituation

Es soll darauf geachtet werden, dass Kontakte möglichst reduziert werden (zwischen Beschäftigten und Eltern, Eltern untereinander). Bitte waschen sie sich beim Betreten der Einrichtung gründlich die Hände. Aufgrund der Lockerungen in den nächsten Wochen, ist es durchaus möglich, dass sich weitere Auflagen für die Eltern in der Bring- und Abholzeit ergeben.

 

4. Feste Bezugspersonen pro Gruppe

Derzeit werden 5 Kinder pro Gruppe aufgenommen. Es findet kein Personalwechsel zwischen den bisherigen Gruppen statt, dadurch soll die Infektionskette nachvollziehbar sein. Das gleiche gilt für die Gruppenzimmer. Je nach Bedarf, werden nach und nach die Gruppen bzw.-räume eingeplant und u.U. neu eröffnet.

Funktionsräume wie z.B. Bad werden zeitversetzt genutzt. Der Gebrauch und Austausch von Alltagsmaterialien (Spielzeug) zwischen den Gruppen wird vermieden.

 

5. Außenbereich

Der Außenbereich wird verstärkt genutzt (Kiga- und Krippengarten). Spaziergänge werden aktuell nicht durchgeführt.

 

6. Das Betreten des Kinderhauses durch Externe

Es wird auf seine Notwendigkeit hin überprüft und auf ein Mindestmaß reduziert, soweit es nicht vorab durch ein telefonisches Gespräch erledigt werden kann.

 

7. Eingewöhnung in Zeiten der Notbetreuung

Grundsätzlich wird die Eingewöhnung im Zuge neuer Betreuungsverhältnisse in der Regel über einen Zeitraum von ein bis drei Wochen von Eltern und Personal eng begleitet. Aus fachlicher Sicht, ist es derzeit nicht möglich die Eingewöhnung in der Notbetreuung, vor allem bei Kleinstkindern, umzusetzen.

Daher: Es finden derzeit keine neuen Eingewöhnungen im Kinderhaus statt.

 

Aktuelle Lage:

Kinder dürfen vorerst bis einschließlich 10. Mai 2020 keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte, die Leistungen der Eingliederungshilfe erbringt, betreten. Damit entfallen derzeit die regulären Betreuungsangebote.

 

Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn

 

+ ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in diese Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder

+ eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder

+ ein Erziehungsberechtigter als Abschlussschüler/-in gemäß Ziffer 2.4 der Allgemeinverfügung aufgrund der Teilnahme am Unterricht an einer Betreuung seines Kindes interessiert ist.

 

Voraussetzung der Notbetreuung ist, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann. Insbesondere, kann das Kind aufgenommen werden, wenn der Partner aufgrund eigener Erwerbstätigkeit die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann, wenn der Partner zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann. Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

Voraussetzung der Notbetreuung ist weiter, dass das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, dabei geht es nicht nur um Symptome einer Erkrankung an COVID-19, sondern um Krankheiten jeglicher Art. Kranke Kinder gehören nicht in eine Kindertageseinrichtung, dies gilt in normalen Zeiten und erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie nicht in Kontakt zu am Coronavirus infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung), der Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem), der Kinder-und Jugendhilfe (inklusiv Notbetreuung in Kitas) der Seelsorge in den Religionsgemeinschaften, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr, der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), der Versorgung mit Drogerieprodukten, des Personen-und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten-und Informationswesen sowie Risiko-und Krisenkommunikation), der Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), der Steuerberatung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung dienen sowie die Schulen (Notbetreuung und Unterricht).

Es handelt sich hierbei um keine abschließende Auflistung aller Tätigkeiten, die zur kritischen Infrastruktur gehören können. Die Tätigkeitsfelder werden laufend angepasst. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Tätigkeit zur kritischen Infrastruktur gehört, wenden Sie sich bitte an die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Einrichtung, die Ihr Kind besucht. Bei Zweifeln hält diese Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt. Im Rahmen der Notbetreuung gelten Sie als alleinerziehend, wenn das Kind mit Ihnen in einem Haushalt wohnt und in diesem Haushalt keine weitere volljährige Person wohnt, die als Betreuungsperson dienen kann. Dabei kommt es darauf an, wo das Kind bzw. die volljährige Person mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind. Als alleinerziehend im Sinne der Allgemeinverfügung gilt man auch, wenn der andere Elternteil aus gesundheitlichen Gründen oder anderen zwingenden Gründen ausfällt. Es muss sich dabei um gewichtige Gründe handeln, z. B. Krankenhausaufenthalt, Bettlägerigkeit oder Entbindung. Kein Grund ist die berufsbedingte Abwesenheit des anderen Elternteils (z B. ein Elternteil arbeitet die ganze Woche in einer anderen Stadt etc.). Es kommt bezüglich der Berechtigung zur Notbetreuung von Alleinerziehenden nur auf die Erwerbstätigkeit, nicht auf die Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur an. Die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Regelung besuchen dürfen, werden in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen. Jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte die Leistungen der Eingliederungshilfe erbringt stellt eine entsprechende Betreuung sicher. Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Betretungsverbote Eltern vor größte Herausforderungen stellen. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren Beitrag zum Infektionsschutz.

 

Sie haben Betreuungsbedarf und gehören zum Bereich der kritischen Infrastruktur?

 

Dann rufen Sie bitte bei uns im Kinderhaus Mobile an (09642/1740). Telefonisch werden erste Absprachen z.B. wie ist der Bedarf (an welchen Tagen, in welchen Zeiten usw.) getroffen. Es muss sich in jedem Fall vorher telefonisch angemeldet werden, es ist nicht möglich am benötigten Tag einfach in der Einrichtung aufzutauchen.

Bitte planen Sie am ersten Tag ein paar Minuten länger ein, denn Sie müssen uns eine Erklärung zur Berechtigung einer Betreuung in Ausnahmefall ausfüllen. Sie können eine Bestätigung des Arbeitgebers zur Systemrelevanz mitbringen oder erhalten von uns ein Formular, welches Sie vom Arbeitgeber ausfüllen lassen müssen. Erst dann ist eine Betreuung Ihres Kindes möglich.

 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund.

 

Mit den besten Grüßen

 

Das Kinderhaus Mobile Team