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Unser Bild vom Kind

Das Kind entdeckt sich und seine Umwelt mit allen Sinnen
und sammelt dabei neue Erfahrungen. Es ist von Grund auf
neugierig und hat Lust zu lernen.
Das Kind bekommt von uns Vertrauen in seine individuellen
Fähigkeiten. Es erhält von uns Zuneigung und Geborgenheit,
Orientierung und Halt.

 

Jedes einzelne Kind steht mit all seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt. Es hat seinen eigenen „Entwicklungsbauplan“, den wir respektieren und akzeptieren. Wir betrachten das Kind als „Akteur seiner Umwelt“! Dies bedeutet:

  • das Kind ist vom Tage seiner Geburt ein aktiv handelndes Individuum
  • das Kind will lernen, sich entwickeln, groß werden. Es leistet seine Entwicklungsarbeit selbst – in seinem eigenen Tempo! Kinder bilden sich und gehen von ihren Selbstbildungspotentialen aus, mit denen sie von Anfang an ausgestattet sind und sie von sich aus benutzen um sich in ihrer Welt zu orientieren. Diese sind:
    • Wahrnehmung, Bewegung, Vorstellungskraft und Phantasie, Spielen, Gestalten,sprachliches Denken, erste Ansätze mathematischen Denkens, Kommunikation und Verständigung, Lernen in komplexen Zusammenhängen und forschendes Lernen

  • Bewegung und Tätigkeit ist der Motor der kindlichen Entwicklung. Es geht darum, dass es möglichst viel selbst erfahren kann, selbst handeln kann.
  • das Kind braucht dabei Halt und Bindung zum Erwachsenen.

 

 

 

In den ersten 3 Lebensjahren experimentieren und erforschen Kinder ihre Welt mit großem Eifer – in dieser Zeit erwerben sie die wichtigsten Denkstrukturen, die sie für ihr gesamtes späteres Leben brauchen. Sie lernen unermüdlich durch Zuhören, Beobachtung und Imitation und brauchen zwischendrin Ruhepausen, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

 

Wir Erwachsene können Kinder nicht bilden, haben aber einen Anteil an der Qualität des Bildungsprozesses der Kinder!