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Verabschiedung als Leiterin zum Ende des diesjährigen Kindergartenjahres


Liebe Eltern, liebe Gemeinde!

 

In der Funktion der Kinderhaus-Leitung zu stehen, ist eine herausfordernde, vielfältige, aber auch erfüllende Tätigkeit. Verwaltungsaufgaben, Teamarbeit, sozialpädagogische Erziehung in Zusammenarbeit mit den Familien und eigenem pädagogischen Handeln gegenüber den Kindern, als Leitungsperson ist man überall gefordert! Dies alles zu vereinbaren und für sich selbst eine Arbeitszufriedenheit zu finden – ist ein Balanceakt.

 

Fast vier Jahrzehnte durfte ich diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Nun wird es Zeit für mich – aber auch Zeit für NEUES – für VERÄNDERUNG in unserer Einrichtung!

 

Ein kurzer Rückblick auf die bewegenden und ereignisreichen Jahre:

Im September 1976 nahm ich als Berufspraktikantin meinen Dienst im Kindergarten Kulmain auf. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung übernahm ich ein Jahr später als Erzieherin die Gruppenleitung der heutigen Delphingruppe. Damals war alles noch anders: Wir arbeiteten in 2 Gruppen mit 2 Erzieherinnen und 1 Kinderpflegerin und konnten bis zu 30 Kinder in einer Gruppe betreuen, die Einrichtung war nur bis 13:00 Uhr geöffnet, Kinder wurden meist erst mit 4 Jahren zu uns gebracht- und dann nur, wenn sie „trocken“ waren - viele Gegebenheiten, die heute nicht mehr vorstellbar sind.

 

Im September 1981 wurde mir die Leitung des Kindergartens übertragen, was für mich einen großen Vertrauensbeweis bedeutete. Eine neue Rolle, in die ich hineinwachsen musste, denn eine Führungsposition ist man nicht einfach von heute auf morgen. Mit der Doppelrolle als Gesamt- und Gruppenleitung kam ich viele Jahre gut zurecht und konnte das, was mir wichtig war, ideal miteinander verknüpfen. Für mich stand immer mein pädagogischer Auftrag im Vordergrund:

 

„Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder zu übernehmen und zusammen mit dem Team eine Umgebung zu schaffen, die es jedem Kind ermöglichte, sich in seiner Entwicklung bestmöglichst zu entfalten!“ Mit Kindern zu arbeiten, ihnen zuzusehen, wie sie sich in ihrer vertrauten Umgebung entwickelten, ihnen Zuwendung, Geborgenheit und Wohlfühlbewusstsein zu geben, dafür setzte ich mich ein und dieses Schaffen gab mir die innere Zufriedenheit.

Wichtig als Basis dafür waren die kleinen Dinge des Lebens wie Freundlichkeit, gegenseitige Wertschätzung, Toleranz und ein respektvolles Miteinander – mit den Kindern, ihren Eltern und im Team – alle sollten sich in unserer Einrichtung wohl fühlen und gerne zu uns kommen!

 

In der langen Zeit als Leiterin habe ich viele Umbrüche erlebt – es hat sich viel verändert:

Der Kindergarten wurde zum Kinderhaus – die Öffnungszeiten wurden nach und nach ausgeweitet – Platz für Ü-3 Kinder wurde mit Umbaumaßnahmen geschaffen, zudem kam die Schulkindbetreuung und die Mittagsverpflegung sowie viele kleinere Veränderung hinzu.

 

In unserem Kinderhaus mit inzwischen 6 Gruppen und 17 Mitarbeiterinnen nehmen die Aufgaben im Bereich Verwaltung mittlerweile sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich mit dieser Doppelrolle stets das Gefühl hatte – zwischen den Stühlen zu sitzen: Erledige ich die organisatorischen Sachen – wird die Arbeit mit den Kindern in Mitleidenschaft gezogen. Beides miteinander zu verbinden und die Qualität der Betreuung und Erziehung aufrechtzuerhalten, ist bei der Größe unserer Einrichtung nicht mehr „nebenbei“ zu erledigen. Ich musste mich deshalb entscheiden: Büro oder Kinder! Meine Entscheidung fiel auf die Arbeit mit den Kindern. Also kehre ich in meinem letzten Jahr wieder dahin zurück, wo ich vor 44 Jahren begonnen habe – und ich freue mich darauf!

 

Ich bin der Meinung nach 39 Jahren in der Leitungsverantwortung – eine halbe Ewigkeit – wird es langsam Zeit für „frischen Wind“ zu sorgen und dafür ist meine Nachfolgerin Corinna Fröhler dann zuständig!

 

Ihr wünsche ich von ganzem Herzen viel Erfolg und Kraft bei ihrem „Ankommen“ in der neuen beruflichen Herausforderung als Gesamtleitung und Führungskraft unseres Kinderhauses!

 

Ein Leitungswechsel bedeutet Veränderung und alle Beteiligten wollen mitgenommen werden, sei es das Team, die Kinder, die Eltern und auch der Träger – es geht nun darum, eine Verbindung herzustellen zwischen ALT und NEU – dazu noch ein Zitat:

 

Ein Leitungswechsel gleicht einem Puzzle:

Der Rand bleibt bestehen -

die inneren Teile werden neu gemischt

und müssen nur wieder zu einem Ganzen

zusammengefügt werden!

 

Ich bedanke mich:

Bei unserem Träger für das langjährige Vertrauen, das mir als Leitung entgegenbrachte wurde – für die „freie Hand“ die er mir ließ und mir somit Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum zugestand –    für die unterstützende und absichernde Struktur und dafür, dass er als Ansprechpartner immer erreichbar war.

Bei meinem Team, das den Kern für gute pädagogische Qualität bildete, das mich in all den Jahren mit wertvoller Arbeit begleitete: „ich steuerte zwar das Boot – aber angetrieben habt es immer wieder ihr“.

Bei den Kindern, die mir so viel zurückgaben und ihren Eltern für die gute Zusammenarbeit auf vertrauensvoller Basis.

Bei den Elternbeiräten als Bindeglied zwischen Eltern- Team- und Träger für die Unterstützung in all den Jahren.

Bei all den Menschen, die mich auf den Weg begleiteten, mir tatkräftig und beratend zur Seite standen.

 

 

Vielen Dank – es war eine schöne Zeit mit euch!

 

Eure Ingrid Hoffmann

 

Ingrid Hoffmann

 

 

 

 

Liebe Eltern,

 

ich möchte mich heute bei Ihnen vorstellen. Mein Name ist Corinna Fröhler.

 

 

Ab September 2020 übernehme ich die Gesamtleitung des „Kinderhaus Mobile“.

 

Kurz zu meiner Person:

Grundlage zu meiner fachlichen Ausbildung war die Ausbildung zur Kinderpflegerin am Berufsbildungszentrum in Neustadt a. d.  Waldnaab. Nach dem erfolgreichen Abschluss zur Kinderpflegerin war ich in der Kindertagesstätte Kunterbunt sowie in der Kindertagesstätte Spatzennest in Weiden tätig, bevor ich 2007 nach Kulmain ins Kinderhaus Mobile wechselte. Nach anfänglichen Arbeiten mit den 2- und 3-Jährigen sowie nachmittags im Kindergartenbereich, wechselte ich in die neu erweiterte Kinderkrippe.

 

Durch die Unterstützung der Gemeinde sowie der Leitung, begann ich 2009 eine externe Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie Seligenthal in Landshut und absolvierte gleichzeitig eine 1-jährige Weiterbildung zur Krippenpädagogin in Tirschenreuth. Beides schloss ich erfolgreich 2011 und 2010 ab und übernahm die Gruppen- und Krippenleitung in der damals eingruppigen Kinderkrippe.

 

2015 wurde dann eine zweite Gruppe eröffnet und das Krippenteam auf insgesamt 6 Erzieherinnen/Kinderpflegerinnen erweitert. Als stellvertretende Leiterin in der Einrichtung übernahm ich ab 2018 alle administrativen Aufgaben der Leiterin, Ingrid Hoffmann, bei längerer Abwesenheit. Die interne Stellenausschreibung zur Gesamtleitung hatte mein Interesse geweckt, mich für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu bewerben. Nach dem Vorstellungsgespräch entschied sich das Gemeinderatsgremium zu meinen Gunsten. Seit November 2019 absolviere ich eine Zusatzqualifikation für die Leitungsfunktion in Bad Alexandersbad um Gelerntes nach und nach situationsorientiert einsetzen zu können.

 

Meine wichtigsten Ziele für unsere Einrichtung sind:

Nach dem Zitat von Karl Schlecht:

„Der entscheidende Faktor für den Erfolg ist Führung“

Führung/Leitung ist nicht der einzige Faktor für die Einrichtung, aber ein entscheidender. Führen/Leiten bedeutet vor allem, Entscheidungen treffen und kann genauer definiert werden als eine planende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeit in den Gruppen und der Einrichtung. Die Anforderungen der Führungsarbeit werden in fünf Kategorien zusammengefasst:

  • Ziele, Strategien und Zukunft
  • Organisation und Struktur
  • Mitarbeiterführung und Entwicklung
  • Kontrollieren und Beurteilen
  • Interne und externe Kommunikation

Viele neue Aufgaben stehen für mich an – Ich freue mich schon darauf!

 

Ich freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und grüße Sie herzlich.

 

Ihre  Corinna Fröhler

 

Corinna Fröhler