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Verabschiedung „Kinderhaus Mobile“

An Ende des Kindergartenjahres erfolgt traditionell die feierliche Entlassung. Aufgrund der Corona-Pandemie fand dieses Auseinandergehen in kleinen Rahmen statt. Dazu hatte die Kindergartenleitung die ausscheidenden Personen vom Elternbeirat und die Praktikantin eingeladen.

 

Bgm. Günter Kopp begrüßte die anwesenden Personen und brachte zum Ausdruck, dass der Elternbeirat ein wichtiges Organ und Sprachrohr im Zusammenwirken mit den Eltern, dem Kinderhaus und Sachaufwandsträger ist und beratend in die verschiedenen Themenbereiche einbezogen wird.

 

Anschließend erfolgte die Verabschiedung der Mitglieder des Elternbeirates:

 

Tanja Birkner war sieben Jahre in verschiedenen Funktionen, als Schriftführerin, Beisitzerin und stellvertretende Vorsitzende tätig. Sie ließ ihre individuellen Beiträge und Ideen zum Wohle der Kinder und des Kinderhauses einfließen. Ihr jüngster Sohn Leon verlässt das Kinderhaus und wird im kommenden Schuljahr eingeschult.

 

Martin Nickl war über fünf Jahre als Beisitzer und tatkräftiger Unterstützer im Gremium unterwegs. Bei den verschiedenen Arbeitseinsätzen war er immer mit an vorderster Front und eine große Hilfe mit handwerklichem Geschick. Aus persönlichen Gründen verlässt uns ein zuverlässiger und geschätzter Elternbeirat, der sich stets in den Dienst der Mannschaft stellte.

 

Stefanie Stich gehörte dem Elternbeirat ebenfalls fünf Jahre als Beisitzerin an. Ihr freundliches Wesen, ihre Hilfsbereitschaft und tatkräftige Mitarbeit in der Elternvertretung haben positive Eindrücke hinterlassen. Nachdem ihre Tochter Lia eingeschult wird endet damit auch ihre Mitwirkung.

 

Andrea Krauß führte zwei Jahre die Kassengeschäfte als Kassiererin und sorgte maßgeblich dafür, dass das Konto immer gut gefüllt war. Mit der verfügbaren finanziellen Ausstattung wurden viele Spielgeräte, Gegenstände und kleine Geschenke für die Kinder angeschafft.

 

Nicole Rodehau rückte im Januar 2019 in das Elternbeiratsgremium nach und war seitdem Beisitzerin. Sie kümmerte sich um die jahreszeitlichen Dekorationen in der Krippe sowie im Eingangsbereich des Kindergartens und sorgte für eine angenehme und ansprechende Atmosphäre. Ihr Sohn Luca wird ebenfalls Schulkind und somit endet die aktive Zeit im Beiratsgremium.

 

Sandra Popp war früher Beisitzerin, schied dann aus diesem Amt aus, half aber bei allen Aktionen in der Vorbereitung und Durchführung mit. Sie pflegte und aktualisierte einige Jahre die Homepage des Kindergartens. Gerade in der Corona-Zeit gab es viele Informationen immer wieder einzustellen und zu veröffentlichen. Sie war eine wichtige Hilfe und Unterstützung als Fachkraft im IT-Bereich.

 

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen ausscheidenden Mitgliedern für ihre ehrenamtlichen Einsätze, ihr großes Engagement und ihre Bereitschaft Verantwortung für die „Kleinen“ zu übernehmen sowie sich dafür einzusetzen. Seinen Respekt und seine Anerkennung für das Geleistete brachte er mit einem herzlichen Dankeschön und Vergelt´s Gott zum Ausdruck. 

 

Verabschiedung

 

Auch unsere Praktikantin Celina Hirschmann verlässt nach dem 2. Sozialpädagogischen Jahr in der Pinguin-Gruppe das Kinderhaus. Unter der Anleitung von Mirjam Kuhbandner eignete Sie sich die benötigten Fähigkeiten an und schloss ihre Prüfung erfolgreich ab. Celina hinterließ mit ihrer ruhigen, ausgeglichenen und kontaktfreudigen Art einen sehr guten Eindruck bei den Kindern und war ein große Bereicherung mit ihrer verlässlichen und zuvorkommenden Umgangsweise.

 

Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss und wünschen für die nächsten zwei Jahre an der Fachakademie Weiden und für das Praktikumsjahr viel Erfolg, Kraft und Ausdauer. Vielleicht begegnen sich unsere Wege in der Zukunft mit einer staatlich anerkannten Erzieherin dann wieder.  

 

Am Ende der kleinen Feier bedankte sich der Bürgermeister bei der Kindergartenleiterin Ingrid Hoffmann und deren Stellvertreterin Corinna Fröhler sowie allen Erzieherinnen und Pflegerinnen für die hervorragende Erziehungs- und Betreuungsarbeit während dieses Jahres, dass in der zweiten Hälfte von der Corona-Pandemie geprägt und gesteuert war. Nichtsdestotrotz habt Ihr die sich ständig änderten Vorschriften und Anordnungen umgesetzt und befolgt, auch wenn das nicht immer einfach und nachvollziehbar war.

 

Auch den Elternbeirat mit ihrer Vorsitzenden Stefanie Scherer und deren Stellvertreterin Michaela Kotlar dankte der Bürgermeister für ihr Tun und Wirken, ihre Einsatz- und Hilfsbereitschaft sowie ihren Willen und Entschlossenheit sich für das Wohl der Kinder und Eltern einzusetzen und dafür stark zu machen.  

 

 

Verabschiedung Rita Wegmann vom „Kinderhaus Mobile“

Mit dem Lied: „Heute ist er da, dein schönster Tag im Jahr“, begann die feierliche Verabschiedung. „Liebe Rita, dein schönster Tag im Jahr, auf den Du dich schon lange freust, ist mit Freude und Wehmut verbunden, denn es heißt damit auch Abschied zu nehmen. Von einem Beruf der Dir viel gegeben hat, von einer Einrichtung die über viele Jahre deine Arbeitsstätte war, von Kolleginnen mit freundschaftlicher Verbindung und von deinen betreuten Kindern, die für dich eine große Freude waren, die dich gerne hatten und dich sehr vermissen.

 

Anschließend sangen die Kinder: „Alle Freunde sind jetzt hier und feiern diesen Tag“, so wie es dein Wunsch war. Die größte Freude wollen die Kinder Dir jedoch mit dem Lied „Wie gut, dass es die Sonne gibt“, erweisen.

 

Man könnte auch sagen: „Wie gut, dass es die Rita gab. Du warst von Anfang an seit der Eröffnung im Januar 1975 dabei, hast einige Generationen begleitet und eine vertraute und liebevolle Bezugsperson für die Kleinen, mit offenen Herzen für alle Sorgen und Nöte. Deine Elefantenkinder möchten Dir nun Danke sagen und jedes einzelne Kind eine selbst gebastelte Blume mit einem Erinnerungsspruch übergeben“.

 

In unserem Team hast Du durch deine Frohnatur den Arbeitsalltag bereichert und das „positive Denken“ gefördert. Wie schnell doch die Zeit vergangen ist und nichts bleibt ewig erhalten. Nun steht der Ruhestand an, der Rückzug von einer langen gemeinsamen Zusammenarbeit in unserer Kindertagesstätte.

 

„Wir danken Dir für deine Herzlichkeit, dein Pflicht- und großes Verantwortungsbewusstsein, deine Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft sowie für deine Kreativität und humane Einstellung. Deine frohe und offene Ausstrahlung wird uns sicherlich fehlen. Zur wohlverdienten Freizeit wünschen wir Dir Ruhe und Entspannung nach einem arbeitsreichen Berufsleben, Zeit für deine Familie und Hobbies sowie vor allen Dingen Gesundheit und viel Freude“, führte die Kindergartenleiterin Ingrid Hoffmann am Schluss ihrer Laudatio aus.

 

„Es war eine sehr schöne und spannende Zeit und die Kinder werden mir sicherlich fehlen, aber wenn ich meine Enkelkinder in das Kinderhaus bringe oder abhole, dann kann ich zumindest das bunte Treiben aus der Ferne beobachten. Ich bedanke mich bei meinen Kolleginnen für das gute Miteinander und bei den Kindern für die herzliche und ergreifende Verabschiedung. Bleibt alle gesund und den Kindern wünsche ich eine gute Weiterentwicklung bei den unterschiedlichen Herausforderungen“, erklärte die sichtlich gerührte Rita Wegmann.

 

Bgm. Günter Kopp verabschiedete Rita Wegmann und ließ ihren Werdegang kurz Revue passieren: „Heute nehmen wir offiziell Abschied von einer verdienten, langjährigen und treuen Mitarbeiterin im Kindergartenbereich. Du bist seit der ersten Stunde unseres Kindergartens dabei und hast dich immer als gute Seele ausgezeichnet. Insgesamt 45 Jahre stehen für die Betreuung und Erziehung zu Buche. Eine lange Zeit in der viel für das Kindeswohl von deiner Seite geleistet wurde. Deine Motivation war es immer, die Kinder auf ihren Weg zu begleiten und mit Herzblut und Leidenschaft maßgeblich an der individuellen Entwicklung mitzuwirken. Mit deiner einfühlsamen und zuvorkommenden Art konntest Du die Herzen der Kinder erobern und Ihnen viele praktische Dinge beibringen, die später von großem Nutzen waren.

 

Vielen herzlichen Dank für die aufopferungsvolle Einsatztätigkeit und den Idealismus von denen die Kinder profitierten und gereift sind. Du hast bleibende Eindrücke in deren Herzen und Gedanken hinterlassen. Nach dieser langen Arbeitszeit kannst Du jetzt etwas kürzertreten und die frei verfügbaren Tage nach deinen Wünschen und Vorstellungen einrichten. Wir wünschen Dr alles Gute auf deinen weiteren Lebensweg, Gesundheit, Gottes Segen und eine gute Zeit“.

Auch die Sprecherin des Elternbeirates, Stefanie Scherer, dankte für die geleisteten Dienste und brachte zum Ausdruck, dass sich die Kinder immer pudelwohl und geborgen bei der Rita gefühlt haben und gerne das Kinderhaus und die Elefantengruppe besuchten. Für die Eltern war die Rita eine vertrauensvolle und sympathische Person, die mit Fachwissen und praktischer Erfahrung überzeugte.     

 

Verabschiedung Rita

 

 

Im Witzlasreuther Wald unterwegs

Dieses Jahr erkundeten alle Kinder des Kindergartens Kulmain mit ihren Erzieherinnen den Witzlasreuther Wald. Von der Försterin Annette Schödel am Busparkplatz abgeholt, wurde gleich nach der Begrüßung das Thema des Tages bekannt gegeben: Das Leben der Bäume!

 

Gut gerüstet mit wetterfester Kleidung und reichhaltiger Brotzeit waren die Jungen und Mädchen sofort gespannt und interessiert. An verschiedenen Stationen wurde über die Kraft der Wurzeln und deren Aufgaben des Wasser-Saugens nachgedacht. Die langen Stämme bringen die Blätter und Nadeln an die Sonne, aber weit weg vom Wasser, das verlangt nach Transportwegen. Die Blätter machen mit dem Sonnenlicht Nahrung, die aber auch die Wurzeln brauchen.

 

Nachdem die Kinder sich bei einer Pause stärkten, wurde alles Wissen in einem Baumspiel zusammengetragen und das Wachsen und Gedeihen eines großen Baumes nachvollzogen. Aber der Wald ist mehr als viele Bäume. Die aufmerksamen Kinder fanden an jeder Ecke Zeichen von Waldleben und legten ihr Fachwissen an den Tag: Käfer sind Insekten und haben 6 Beine, Spinnen dagegen 8 und sind gar nicht gruselig. Vogelfedern und der Gesang machten auf die Vögel in der unmittelbaren Nähe aufmerksam. Da konnte schon mal die ganze Gruppe Mucks-Mäuschen still sein, um ihnen zu zuhören.

 

Pilze mit hungrigen Fliegenmaden, Rehknochen, winzige Krötenkinder und natürlich der Biber wurden entdeckt. Dieser hatte eine starke Birke gefällt, um an die nahrhaften Zweige zu kommen. Die glatte Rutschbahn zum Wasser war wohl sein Lieblingsweg und der Bau war einfach riesig. Schnell war die Zeit vergangen, aber die findigen Kinder orientierten sich an den Rückegassen-Markierungen der Förster und waren pünktlich wieder beim Bus.

 

Besuch im Wald

 

Küken erwachen zum Leben

Die Delfingruppe startete zum Ende des Kindergartenjahres ein Hühnerprojekt. Familie Schmidt, Tressau lieh der Gruppe eine Brutmaschine, so dass die von der Familie Schmidt, Kulmain gespendeten Eier ausgebrütet wurden.

 

25 Eier wurden von den Kindern in den Brut-Automaten gelegt. Diese Eier beobachteten die interessierten Kinder 21 Tage lang und hielten die Entwicklungen in einem Beobachtungsbuch täglich fest. Um die Dauer den Kindern besser zu verdeutlichen, gab es auch noch einen Eiercountdown, so dass die Kinder jeden Tag ein Ei ausmalten. So konnten sie bildlich erkennen, wie viele Tage schon vergangen und wie viele Tage es noch dauert bis die Küken endlich schlüpfen.

 

Nachdem die Eier 10 Tage in der Brutmaschine waren, wurde mit einer speziellen Lampe durch die Eier geleuchtet. Dort konnte man erkennen, aus welchen Eiern ein Küken schlüpfen wird. Die Kinder lernten wie ein Ei aussehen muss, damit Leben darin entstehen kann. Die Delfinkinder lernten, dass beim Durchleuten mit der Lampe Adern erkennbar sein müssen, um die Küken schlüpfen zu lassen.

 

Bis die 21 Tage vergangen waren kontrollierten die interessierten Kinder täglich die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Brutgerät. Nachdem die Kinder 20 Eier ausgemalt hatten, sahen die Erzieherinnen an einem Wochenende erste Risse an den Eierschalen. Noch am selben Wochenende schlüpften zwei Küken aus den Eiern. Als die Kinder am Montag in die Gruppe kamen, waren sie sehr überrascht und begeistert, die Küken begrüßen zu können. Diese zwei Küken benannten sie als Frühchen. Nach und nach schlüpften immer mehr Küken unter der Beobachtung der begeisterten Kinder.

 

Während die Küken sich entwickelten lernten die Kinder der Delfingruppe vieles über das Ei, das Küken und das Huhn. Am 22. Tag schlüpfte das letzte Küken und somit wurden 21 Küken aus den 25 Eiern geboren. Die Küken blieben noch einige Tage in der Gruppe, wurden dort beobachtet, gefüttert und auch mal gestreichelt. Anschließend wurden die Küken zurück zur Familie Schmidt in Kulmain gegeben, wo sie für Besuche und zur Fütterung bereitstehen. So können die Kinder die Fortschritte der Küken weiterhin verfolgen und freuen sich schon auf das nächste Zusammentreffen mit ihren Küken.

 

Küken

 

 

 

 

Verabschiedung als Leiterin zum Ende des diesjährigen Kindergartenjahres


Liebe Eltern, liebe Gemeinde!

 

In der Funktion der Kinderhaus-Leitung zu stehen, ist eine herausfordernde, vielfältige, aber auch erfüllende Tätigkeit. Verwaltungsaufgaben, Teamarbeit, sozialpädagogische Erziehung in Zusammenarbeit mit den Familien und eigenem pädagogischen Handeln gegenüber den Kindern, als Leitungsperson ist man überall gefordert! Dies alles zu vereinbaren und für sich selbst eine Arbeitszufriedenheit zu finden – ist ein Balanceakt.

 

Fast vier Jahrzehnte durfte ich diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Nun wird es Zeit für mich – aber auch Zeit für NEUES – für VERÄNDERUNG in unserer Einrichtung!

 

Ein kurzer Rückblick auf die bewegenden und ereignisreichen Jahre:

Im September 1976 nahm ich als Berufspraktikantin meinen Dienst im Kindergarten Kulmain auf. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung übernahm ich ein Jahr später als Erzieherin die Gruppenleitung der heutigen Delphingruppe. Damals war alles noch anders: Wir arbeiteten in 2 Gruppen mit 2 Erzieherinnen und 1 Kinderpflegerin und konnten bis zu 30 Kinder in einer Gruppe betreuen, die Einrichtung war nur bis 13:00 Uhr geöffnet, Kinder wurden meist erst mit 4 Jahren zu uns gebracht- und dann nur, wenn sie „trocken“ waren - viele Gegebenheiten, die heute nicht mehr vorstellbar sind.

 

Im September 1981 wurde mir die Leitung des Kindergartens übertragen, was für mich einen großen Vertrauensbeweis bedeutete. Eine neue Rolle, in die ich hineinwachsen musste, denn eine Führungsposition ist man nicht einfach von heute auf morgen. Mit der Doppelrolle als Gesamt- und Gruppenleitung kam ich viele Jahre gut zurecht und konnte das, was mir wichtig war, ideal miteinander verknüpfen. Für mich stand immer mein pädagogischer Auftrag im Vordergrund:

 

„Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder zu übernehmen und zusammen mit dem Team eine Umgebung zu schaffen, die es jedem Kind ermöglichte, sich in seiner Entwicklung bestmöglichst zu entfalten!“ Mit Kindern zu arbeiten, ihnen zuzusehen, wie sie sich in ihrer vertrauten Umgebung entwickelten, ihnen Zuwendung, Geborgenheit und Wohlfühlbewusstsein zu geben, dafür setzte ich mich ein und dieses Schaffen gab mir die innere Zufriedenheit.

Wichtig als Basis dafür waren die kleinen Dinge des Lebens wie Freundlichkeit, gegenseitige Wertschätzung, Toleranz und ein respektvolles Miteinander – mit den Kindern, ihren Eltern und im Team – alle sollten sich in unserer Einrichtung wohl fühlen und gerne zu uns kommen!

 

In der langen Zeit als Leiterin habe ich viele Umbrüche erlebt – es hat sich viel verändert:

Der Kindergarten wurde zum Kinderhaus – die Öffnungszeiten wurden nach und nach ausgeweitet – Platz für Ü-3 Kinder wurde mit Umbaumaßnahmen geschaffen, zudem kam die Schulkindbetreuung und die Mittagsverpflegung sowie viele kleinere Veränderung hinzu.

 

In unserem Kinderhaus mit inzwischen 6 Gruppen und 17 Mitarbeiterinnen nehmen die Aufgaben im Bereich Verwaltung mittlerweile sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich mit dieser Doppelrolle stets das Gefühl hatte – zwischen den Stühlen zu sitzen: Erledige ich die organisatorischen Sachen – wird die Arbeit mit den Kindern in Mitleidenschaft gezogen. Beides miteinander zu verbinden und die Qualität der Betreuung und Erziehung aufrechtzuerhalten, ist bei der Größe unserer Einrichtung nicht mehr „nebenbei“ zu erledigen. Ich musste mich deshalb entscheiden: Büro oder Kinder! Meine Entscheidung fiel auf die Arbeit mit den Kindern. Also kehre ich in meinem letzten Jahr wieder dahin zurück, wo ich vor 44 Jahren begonnen habe – und ich freue mich darauf!

 

Ich bin der Meinung nach 39 Jahren in der Leitungsverantwortung – eine halbe Ewigkeit – wird es langsam Zeit für „frischen Wind“ zu sorgen und dafür ist meine Nachfolgerin Corinna Fröhler dann zuständig!

 

Ihr wünsche ich von ganzem Herzen viel Erfolg und Kraft bei ihrem „Ankommen“ in der neuen beruflichen Herausforderung als Gesamtleitung und Führungskraft unseres Kinderhauses!

 

Ein Leitungswechsel bedeutet Veränderung und alle Beteiligten wollen mitgenommen werden, sei es das Team, die Kinder, die Eltern und auch der Träger – es geht nun darum, eine Verbindung herzustellen zwischen ALT und NEU – dazu noch ein Zitat:

 

Ein Leitungswechsel gleicht einem Puzzle:

Der Rand bleibt bestehen -

die inneren Teile werden neu gemischt

und müssen nur wieder zu einem Ganzen

zusammengefügt werden!

 

Ich bedanke mich:

Bei unserem Träger für das langjährige Vertrauen, das mir als Leitung entgegenbrachte wurde – für die „freie Hand“ die er mir ließ und mir somit Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum zugestand –    für die unterstützende und absichernde Struktur und dafür, dass er als Ansprechpartner immer erreichbar war.

Bei meinem Team, das den Kern für gute pädagogische Qualität bildete, das mich in all den Jahren mit wertvoller Arbeit begleitete: „ich steuerte zwar das Boot – aber angetrieben habt es immer wieder ihr“.

Bei den Kindern, die mir so viel zurückgaben und ihren Eltern für die gute Zusammenarbeit auf vertrauensvoller Basis.

Bei den Elternbeiräten als Bindeglied zwischen Eltern- Team- und Träger für die Unterstützung in all den Jahren.

Bei all den Menschen, die mich auf den Weg begleiteten, mir tatkräftig und beratend zur Seite standen.

 

 

Vielen Dank – es war eine schöne Zeit mit euch!

 

Eure Ingrid Hoffmann

 

Ingrid Hoffmann

 

 

 

 

Liebe Eltern,

 

ich möchte mich heute bei Ihnen vorstellen. Mein Name ist Corinna Fröhler.

 

 

Ab September 2020 übernehme ich die Gesamtleitung des „Kinderhaus Mobile“.

 

Kurz zu meiner Person:

Grundlage zu meiner fachlichen Ausbildung war die Ausbildung zur Kinderpflegerin am Berufsbildungszentrum in Neustadt a. d.  Waldnaab. Nach dem erfolgreichen Abschluss zur Kinderpflegerin war ich in der Kindertagesstätte Kunterbunt sowie in der Kindertagesstätte Spatzennest in Weiden tätig, bevor ich 2007 nach Kulmain ins Kinderhaus Mobile wechselte. Nach anfänglichen Arbeiten mit den 2- und 3-Jährigen sowie nachmittags im Kindergartenbereich, wechselte ich in die neu erweiterte Kinderkrippe.

 

Durch die Unterstützung der Gemeinde sowie der Leitung, begann ich 2009 eine externe Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie Seligenthal in Landshut und absolvierte gleichzeitig eine 1-jährige Weiterbildung zur Krippenpädagogin in Tirschenreuth. Beides schloss ich erfolgreich 2011 und 2010 ab und übernahm die Gruppen- und Krippenleitung in der damals eingruppigen Kinderkrippe.

 

2015 wurde dann eine zweite Gruppe eröffnet und das Krippenteam auf insgesamt 6 Erzieherinnen/Kinderpflegerinnen erweitert. Als stellvertretende Leiterin in der Einrichtung übernahm ich ab 2018 alle administrativen Aufgaben der Leiterin, Ingrid Hoffmann, bei längerer Abwesenheit. Die interne Stellenausschreibung zur Gesamtleitung hatte mein Interesse geweckt, mich für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu bewerben. Nach dem Vorstellungsgespräch entschied sich das Gemeinderatsgremium zu meinen Gunsten. Seit November 2019 absolviere ich eine Zusatzqualifikation für die Leitungsfunktion in Bad Alexandersbad um Gelerntes nach und nach situationsorientiert einsetzen zu können.

 

Meine wichtigsten Ziele für unsere Einrichtung sind:

Nach dem Zitat von Karl Schlecht:

„Der entscheidende Faktor für den Erfolg ist Führung“

Führung/Leitung ist nicht der einzige Faktor für die Einrichtung, aber ein entscheidender. Führen/Leiten bedeutet vor allem, Entscheidungen treffen und kann genauer definiert werden als eine planende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeit in den Gruppen und der Einrichtung. Die Anforderungen der Führungsarbeit werden in fünf Kategorien zusammengefasst:

  • Ziele, Strategien und Zukunft
  • Organisation und Struktur
  • Mitarbeiterführung und Entwicklung
  • Kontrollieren und Beurteilen
  • Interne und externe Kommunikation

Viele neue Aufgaben stehen für mich an – Ich freue mich schon darauf!

 

Ich freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und grüße Sie herzlich.

 

Ihre  Corinna Fröhler

 

Corinna Fröhler