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Eltern und Erzieher bilden eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Um einzelnen Erziehungs- und Bildungsziele erreichen zu können, ist diese Partnerschaft von großer Bedeutung, denn um lernen und sich bilden zu können ist das Kind auf ein abgestimmtes Verhalten und Vorgehen ihrer Bezugspersonen angewiesen. Wir möchten die Aufgabe von Bildung und Erziehung partnerschaftlich realisieren. Eltern sind die wichtigsten Menschen im Leben ihrer Kinder. Von ihnen lernen sie am meisten – vor allem in den ersten Monaten und Jahren. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist uns von großer Bedeutung, denn sie stellt die Basis für eine gute Entwicklung des Kindes dar. Wir sehen unsere Aufgabe als familien- unterstützend an. Unsere Erziehungsarbeit soll die familiäre Erziehung ergänzen. Es geht darum gemeinsam Verantwortung für das Wohl des Kindes zu übernehmen und sich dies in unserer Partnerschaft als Ziel zu setzen.


Der Kern dafür ist der regelmäßige Austausch über die Entwicklungsprozesse des Kindes, Bedarfe und auch mögliche Probleme und Konflikte – sie beginnt bereits in der Eingewöhnungszeit. Hier wird der Grundstock für gegenseitiges Vertrauen gelegt: den Eltern wird ausreichend Zeit zur Beobachtung des Gruppengeschehens sowie dem Umgang der Erzieherin mit dem Kind gegeben. Wir nehmen uns Zeit für die Beantwortung von Fragen, sprechen Ängste und  Befindlichkeiten an und vermitteln den Eltern unsere eigenen Erfahrungen. Darüber hinaus beteiligen wir die Eltern aktiv am Geschehen und beziehen sie in den Gruppenalltag ein – sie sollen sich nicht aus der Verantwortung gedrängt fühlen und diese völlig abgeben.

 


Von Seiten der Eltern bildet das aktive Vertrauen in die Erzieherin den Grundstock für die Erziehungspartnerschaft. Auch gehört dazu:

  • Um einen harmonischen und reibungslosen Tagesablauf sicher zu stellen, müssen die Eltern gemeinsam vereinbarte Regeln einhalten:
    • Bring- und Abholzeiten, Abmeldung bei Abwesenheit, die Kinder bei Krankheit zu Hause lassen!

 

Für Erzieherin und Eltern gilt: gegenseitige Information über besondere Vorkommnisse im „Tür- und Angelgespräch“ sowie bei den Elterngesprächen, Austausch über pädagogische Inhalte und Interessen des Kindes, Austausch über pädagogische Inhalte am „pädagogischen Elternabend“, gemeinsame Gestaltung von Projekten (Feste, Waldtage….). Auch meldet die Erzieherin besondere Befindlichkeiten des Kindes zurück und fragt nach möglichen Ursachen.

 

Für das Kind stellt eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Kinderkrippe eine wichtige Entwicklungsbedingung dar: „es erlebt, dass Familie und Erzieherin eine positive Einstellung zueinander haben und (viel)  voneinander wissen, dass beide Seiten gleichermaßen an seinem Wohl interessiert sind, sich ergänzen und wechselseitig bereichern.“